Regulatorische Zuständigkeiten für Live-Tischspiele nach dem Glücksspielstaatsvertrag 2021
Blake Ludwig · Oct 13, 2026

Regulatorische Zuständigkeiten für Live-Tischspiele nach dem Glücksspielstaatsvertrag 2021

Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 regelt die Erlaubnisse für Online-Live-Blackjack und vergleichbare Tischspiele wie Roulette auf Ebene der einzelnen Bundesländer, während die GGL bundesweit einheitliche Genehmigungen für virtuelle Slots und andere Spielformen vergibt, und nur wenige Konzessionen wurden bisher erteilt, hauptsächlich in Bayern mit einer staatlich betriebenen Plattform für virtuelles Blackjack sowie in Schleswig-Holstein mit insgesamt fünf Konzessionen bis Mai 2025.
Struktur der Lizenzvergabe nach dem Staatsvertrag
Der Vertrag von 2021 überträgt die Kontrolle über Live-Tischspiele den Ländern, weil diese Spiele als besonders regulierungsbedürftig gelten, während Slots zentral über die GGL laufen, und Beobachter stellen fest, dass diese Aufteilung zu unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Bundesländern führt, wobei Bayern und Schleswig-Holstein als erste aktive Beispiele gelten, weil dort begrenzte Angebote bereits genehmigt wurden.
Experten haben beobachtet, dass die begrenzte Zahl an Konzessionen den legalen Zugang stark einschränkt, da nur autorisierte Betreiber auf der offiziellen GGL-Whitelist erscheinen dürfen, und ausländische Lizenzen keine Gültigkeit in Deutschland besitzen, während Offshore-Plattformen in Vergleichen häufig auftauchen, ohne jedoch eine inländische Erlaubnis zu besitzen.
Entwicklungen in Bayern und Schleswig-Holstein
In Bayern betreibt der Staat eine eigene Plattform, auf der virtuelles Blackjack angeboten wird, und diese Lösung zeigt, wie ein Bundesland die Vorgaben des Staatsvertrags umsetzt, während Schleswig-Holstein bereits fünf Konzessionen vergeben hat und damit als weiteres Beispiel für eine landesweite Regelung dient, wobei beide Fälle verdeutlichen, dass die Länder ihre eigenen Verfahren und Bedingungen festlegen.
Behörden haben bislang keine weiteren umfassenden Genehmigungen für private Anbieter in anderen Ländern erteilt, und die aktuelle Lage zeigt, dass der Zugang zu legalen Angeboten auf wenige Plattformen beschränkt bleibt, während Spieler auf nicht autorisierte Angebote ausweichen, die keine Gültigkeit besitzen.

Die Rolle der GGL-Whitelist und rechtliche Rahmenbedingungen
Die GGL führt eine Whitelist, auf der nur zugelassene Betreiber und Spielarten erscheinen, und Nutzer können dort prüfen, welche Angebote legal sind, während ausländische Lizenzen keine Rechtsgrundlage schaffen und Offshore-Plattformen trotz häufiger Erwähnung in Vergleichen keine inländische Autorität besitzen, sodass Behörden gegen solche Angebote vorgehen können.
Rechtliche Vorgaben schreiben vor, dass nur Anbieter auf der Whitelist aktiv werden dürfen, und diese Regelung soll den Spielerschutz gewährleisten, während die begrenzten Konzessionen in Bayern und Schleswig-Holstein zeigen, wie die Länder die Vorgaben des Vertrags von 2021 umsetzen, und weitere Entwicklungen werden für Oktober 2026 erwartet, wenn zusätzliche Prüfungen und mögliche Erweiterungen anstehen.
Auswirkungen auf den Markt und Spielerzugang
Die Aufteilung der Zuständigkeiten führt dazu, dass der legale Markt für Live-Tischspiele fragmentiert bleibt, und Spieler müssen sich an die jeweiligen Landesregelungen halten, während die GGL für andere Spielformen eine zentrale Rolle übernimmt, und Statistiken zeigen, dass der Großteil der Vergleiche derzeit Offshore-Angebote enthält, die jedoch nicht den deutschen Anforderungen entsprechen.
Beobachter berichten, dass die eingeschränkte Anzahl an Konzessionen den legalen Zugang begrenzt, und Nutzer, die auf nicht autorisierte Plattformen ausweichen, handeln außerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen, während die Whitelist als zentrale Informationsquelle dient und regelmäßig aktualisiert wird, um aktuelle Zulassungen abzubilden.
Zusammenfassung der aktuellen Lage
Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 hat die Zuständigkeit für Online-Live-Blackjack und ähnliche Spiele bei den Bundesländern belassen, und die bisher erteilten Konzessionen in Bayern sowie Schleswig-Holstein markieren erste Schritte, während die GGL-Whitelist als verbindliche Referenz für legale Angebote gilt, und ausländische Lizenzen keine Gültigkeit erlangen, sodass der Markt weiterhin durch strenge landesspezifische Kontrollen geprägt ist.